Software wird oft beschafft wie Büromaterial: Anforderungen definieren, Angebote vergleichen, Preis bewerten, fertig.
Das Problem: Software ist kein statisches Produkt. Sie beeinflusst über Jahre hinweg Energieverbrauch, Hardwarebedarf, Abhängigkeiten, Sicherheit und die eigene Handlungsfähigkeit. Mit jeder Beschaffungsentscheidung wird festgelegt, wie viel Kontrolle ihr behaltet, wie lange eure Systeme nutzbar bleiben und wie viele Ressourcen ihr indirekt verbraucht. Der Energiebedarf für die gleiche Funktion kann sich um ein Vielfaches unterscheiden, und ineffiziente Software kann dazu führen, dass Hardware frühzeitig ersetzt werden muss. Und genau hier liegt euer Hebel.
Woran ihr nachhaltige Software erkennt
Wenn man genauer hinschaut, lassen sich viele der Auswirkungen von Software schon bei der Beschaffung erkennen. Es geht weniger um einzelne "grüne" Features, sondern um grundlegende Eigenschaften:

