"Ressourcenbewusste Digitalisierung beginnt nicht erst im Rechenzentrum."

KI generiert: Das Bild zeigt eine Gruppe von Menschen in einem Seminarraum, die konzentriert an Laptops arbeiten und Notizen machen, während eine Person eine Präsentation hält.

Was macht Software nachhaltig?

Bei nachhaltiger Digitalisierung denken wir an Rechenzentren und CO₂-Kompensation.

Diese sind wichtig, aber greifen zu kurz.

Denn ein Großteil der Auswirkungen digitaler Systeme entsteht nicht erst im Betrieb. Er ist das Ergebnis von Entscheidungen, die viel früher getroffen werden. Welche Daten verarbeitet werden, wie komplex Systeme aufgebaut sind oder wie oft Software neu entwickelt werden muss - all das prägt maßgeblich, wie nachhaltig digitale Lösungen tatsächlich sind.

Diese Zusammenhänge bleiben im Alltag oft unsichtbar. Software funktioniert, Anforderungen werden umgesetzt, Systeme wachsen. Erst mit der Zeit wird spürbar, welche Folgen frühere Entscheidungen haben - etwa in Form steigender Komplexität, wachsender Ressourcenverbräuche oder fehlender Wartbarkeit.

Nachhaltige Digitalisierung ist deshalb kein einzelnes Optimierungsthema, sondern entsteht im Zusammenspiel vieler Perspektiven. Sie beginnt dort, wo Software konzipiert, entwickelt und genutzt wird, und betrifft unterschiedliche Rollen innerhalb einer Organisation gleichermaßen.

Woran sich nachhaltige Software konkret festmachen lässt, zeigt sich in unterschiedlichen, aber miteinander verbundenen Bereichen:

Entwicklung & Code

Wie effizient arbeitet die Software eigentlich?

  • Datenmengen und Datenflüsse
  • Algorithmen und Performance
  • unnötige Komplexität
  • Umgang mit Frameworks und Abhängigkeiten

→ Kleine Entscheidungen im Code können große Auswirkungen haben.

Architektur & Systemdesign

Wie ist das System grundsätzlich aufgebaut?

  • Modularität und Erweiterbarkeit
  • Umgang mit technischen Schulden
  • Wiederverwendbarkeit von Komponenten
  • Lebensdauer von Systemen

→ Nachhaltige Systeme müssen nicht ständig neu gebaut werden.

Betrieb & Infrastruktur

Wo und wie läuft die Software?

  • Hosting-Strategien
  • Skalierung und Lastverhalten
  • Energieverbrauch von Infrastruktur
  • Monitoring und Transparenz

→ Effizienz im Betrieb ist wichtig - aber oft nicht der größte Hebel.

Design & Nutzung

Wie wird die Software verwendet?

  • Datenverbrauch durch UX-Entscheidungen
  • Dark Patterns vs. bewusste Gestaltung
  • Barrierefreiheit und Zugänglichkeit
  • Nutzungsdauer und Interaktion

→ Design beeinflusst direkt den Ressourcenverbrauch.

 

Beschaffung & Auswahl

Welche Software wird überhaupt eingesetzt?

  • Nachhaltigkeitskriterien bei der Auswahl
  • Vendor Lock-in vs. offene Systeme
  • Lebensdauer und Wartbarkeit von Lösungen

→ Viele Weichen werden schon vor der Entwicklung gestellt.

Organisation & Prozesse

Wie wird Software entwickelt und weitergedacht?

  • Priorisierung von Nachhaltigkeit
  • Zusammenarbeit zwischen Teams
  • Umgang mit Legacy-Systemen
  • Wartung vs. Neuentwicklung

→ Nachhaltigkeit ist auch eine Organisationsfrage.

Viel zu bedenken? 
Wir unterstützen euch.

Vom unterhaltsamen Tiefflug durch die Themenlandkarte über ein Management-Lunch&Learn bis hin zur technischen Schulung von Dev-Kolleg:innen – oder einer langfristigen Begleitung bei der Entwicklung nachhaltiger Software-Strategien – wir stellen uns auf euch ein.  
Das Bild zeigt eine lächelnde Frau mit hellem Kopftuch, in dunklem Oberteil und Blazer mit einem Pin der Sustainable Development Goals auf dem Revers.